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Es ist von strategischer Bedeutung, die Zuliefernetzwerke der österreichischen Wirtschaft besser zu verstehen, um Schwachstellen identifizieren und die Wirtschaft systematisch resilienter und krisenbeständiger aufstellen zu können.
Im Rahmen einer Umfrage wurden erstmals die Lieferkettenrisiken in der österreichischen Wirtschaft erhoben.
Die Auswertung zeigt, dass ein Drittel der befragten Firmen mindestens einen Lieferanten hat, dessen Ausfall einen kompletten Stillstand des Betriebs bedeuten würde, nachdem die aktuellen Lagerbestände aufgebraucht sind.
Für 55 Prozent dieser zentralen Lieferanten (bzw. 40 Prozent aller Zulieferer) gibt es keine Alternativen. Relativ hohe Lagerbestände puffern das Risiko, sodass es im Fall von Lieferausfällen nicht zu einem unmittelbaren flächendeckenden Produktionsausfall kommt.
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